Ich habe das große Glück, ein kleines Zimmer in unserem Haus mein Eigen nennen zu dürfen.
Es ist mein Rückzugsort, wenn mir mal wieder alles zu viel wird und ich Zeit für mich brauche, aber auch dann, wenn ich einfach mal in Ruhe basteln möchte. Gleichzeitig dient das Zimmer auch noch als Gästezimmer.
Als wir 2019 in unser Haus gezogen sind, hatte ich nicht wirklich Gelegenheit, es in Ruhe einzuräumen, so dass alles nur relativ unsystematisch in die Schränke eingeräumt wurde. Das hat mich ziemlich gestört, ich habe mich in dem Zimmer nicht so richtig wohl gefühlt. Lange hatte ich aber auch weder Zeit noch Kraft, etwas daran zu ändern.
Jetzt konnte ich es endlich in Angriff nehmen.
Die Herausforderung bei dem Zimmer ist nicht die Größe an sich, sondern die niedrige Deckenhöhe von nur knapp über 2 Metern. Dadurch wirkt es schnell gedrungen und unordentlich. Die Bastelsachen waren anfangs kunterbunt in den Schränken verstaut, ohne richtiges System. Ständig mußte ich aufstehen und die Sachen aus allen Ecken zusammensuchen. Das ordentliche Wegräumen hat das auch nicht gerade gefördert. Dazu kommt auch noch, dass ich das Zimmer jedes Mal etwas umräumen muß, wenn Besuch kommt, weil sich sonst das Schlafsofa nicht ausziehen läßt. Leider habe ich keine vernünftigen Fotos aus dieser Zeit.
Also mußte hier dringend eine Lösung her. Nach einigem Überlegen habe ich diese nun halbwegs gefunden und bin mit meinem neuen Reich wesentlich zufriedener.
Das Zimmer ist jetzt im Wesentlichen in 2 Bereiche aufgeteilt. Einen Bastelbereich und einen Entspannungsbereich (der gleichzeitig auch als Gästebereich dient).
| Entspannungsbereich |
| Bastelbereich |
| Blick von der Tür aus |
Seit die Bastelsachen mehr in Griffweite sind, schaffe ich es sogar halbwegs, den Schreibtisch zwischen den einzelnen Projekten aufzuräumen. Dadurch fällt es mir auch leichter, ein neues Projekt anzufangen,da ich nicht erst alles freiräumen muß.
| Arbeitsplatz |
An der Wand rechts von der Tür stand vorher noch ein Bücherregal. Es wirkt gleich ein wenig beengend, wenn man ins Zimmer kam. Der Drucker stand vorher vor dem Fenster, das war ziemlich unpraktisch, weil ich immer um den Schreibtisch herumlaufen mußte, um ihn zu bedienen. Jetzt gefällt mir die Wand wesentlich besser. Durch die kleineren Regalbretter wirkt der Bereich jetzt einfach luftiger.
Auch meine mobile Kurbelstation hat sich sehr bewährt. Anfangs hatte ich keinen eigenen Platz für die Big Shot und mußte sie immer extra hervorholen, wenn ich etwas ausstanzen wollte. Jetzt steht sie bequem auf dem Rollwagen und ich kann sie mir jederzeit heranholen.
| Kurbelstation |
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